ENSEMBLE April-Mai 2026
Liebe Mitglieder, chères amies et chers amis,
die Skulptur La dépêche von Fernand Léger, die schnelle Botschaft wie etwa ein Telegramm aus früheren Zeiten, haben wir ausgesucht, um Ihnen ein schönes Osterfest und erholsame Ferien zu wünschen. Und falls Sie zufällig in Toulouse Station machen, können Sie die Skulptur im Innenhof des Musée de l’Abattoir bestaunen. Falls Sie noch Tipps für die Ferienlektüre brauchen, finden Sie diese am Ende des Briefes.
Die geopolitische Lage beschäftigt uns sehr; aber wir wollen hier nicht darauf eingehen, sondern uns auf Nachrichten rund ums Deutsch-Französische beschränken – wie auf die Gemeindewahlen in Concarneau – die Municipales -, die in der Senner Partnerstadt für Erstaunen gesorgt haben… aber auch für Freude, da der neue Bürgermeister den Austauschprojekten mit Bielefeld-Senne – Concarneau positiv gegenüber eingestellt sein dürfte. Die Partnerstadt Bielefelds hat einen 28-jährigen Bürgermeister gewählt: Quentin le Gaillard, in der Politik erfahren und Nachfolger des jetzigen Bürgermeisters, Marc Bigot. Seine Partei? « Divers droite » (DVD), « ce qui désigne en France un candidat de droite qui n’est pas soutenu par un parti politique majeur (comme LR ou l’UDI), souvent un candidat « dissident » ou indépendant. C’est une nuance officielle du
ministère de l’Intérieur utilisée pour classer des candidats politiques, notamment lors des élections
municipales. » (Quelle: ministère de l’Intérieur) „Dieses ist eine offizielle Einordnung des Innenministeriums zur Klassifizierung politischer Kandidaten, insbesondere bei Kommunal- oder Gemeindewahlen, wenn ein Kandidat oder eine Kandidatin von seiner oder ihrer Partei nicht aufgestellt wird oder parteilos ist.“
Eine Wahl, die viel mediale Aufmerksamkeit wegen der Namen der Kandidaten erfahren hat, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: In Arcis-sur-Aube, etwa 150 Kilometer östlich von Paris, lieferten sich zwei Herren mit ungewöhnlicher Namenskonstellation ein Duell um den Einzug als Bürgermeister in das Rathaus: Charles Hittler, der scheidende und neu gewählte Bürgermeister, und Antoine Renault-Zielinski. Um diese beiden Namen entstand ein Medienhype, den Hittler, der wegen seines Namens schon immer Angriffen und Lästereien ausgesetzt war, folgendermaßen kommentierte: « Je refuse que notre élection soit confisquée par le bruit, les moqueries, ou les comparaisons absurdes. Arcis mérite mieux que cela. » („Ich weigere mich, dass unsere Wahl durch Aufbauschen, Spott oder absurde Vergleiche überschattet wird. Arcis hat Besseres verdient.“)…
Die Deutsch-Französiche Gesellschaft Duisburg ist ein paar Monate älter als wir. Zu ihrem Jubiläum haben Waltraud Schleser und Pierre Sommet ihre Sprichwörtersammlung den Mitgliedern zur Verfügung gestellt.
Wenn Sie Interesse an der umfangreichen, erklärenden Sammlung haben, wenden Sie sich bitte an Frau Schleser (DFG Duisburg): schleser@voila-duisburg
Doch nun zu uns:
Wir haben in der DFG viel erreicht, und wir haben erfahren, dass in Zeiten des politischen Wandels dem Deutsch-Französischen eine besondere Bedeutung zukommt. Die durchweg positiven Erfahrungen der letzten Jahre machen uns Mut, nicht nur den Weg mit Ihnen zu gehen, sondern auch Freude, Sie kulturell, politisch und gesellschaftlich auf dem Laufenden zu halten und auch in diesem Jahr Neues zu probieren.
Führung in französischer Sprache durch die aktuelle Ausstellung im Museum Peter August
Böckstiegel Zu dem Neuen gehört eine Kooperation mit dem Museum Peter August Böckstiegel. Une visite de l’exposition actuelle en français! Wir werden eine französischsprachige Führung durch die Sonderausstellung am Sonntag, den 19. April um 15:00 Uhr anbieten. Bei der Drucklegung unseres Flyers war dieser Termin noch nicht in trockenen Tüchern – deshalb merken Sie ihn schon einmal vor. Vor der Veranstaltung wird es eine kurze Einführung in ausgewählte Begriffe der Malerei geben, sodass man auch mit geringen Sprachkenntnissen folgen kann. Präzise Auskünfte zu dieser französischsprachigen Führung gab es bereits in einer Informationsmail. Ihre Begleitung spricht kein Französisch? Kein Problem! Man kann das Museum auch individuell besuchen und sich die Ausstellung ohne Führung anschauen. Beim Kaffeetrinken kann man
seine Erfahrungen dann teilen.
Sonntag, 19. April 2026 im Museum Peter August Böckstiegel
Beginn: 15:00 Uhr (Einführung) 15:30 Uhr Beginn der Führung
Kosten: etwa 13,50 € für Führung und Eintritt
Anmeldungen unter buchung@museumpab.de
Tel.: 05203.2961-222
Chansonveranstaltung
Die Chansonveranstaltung von Herrn Wiersing Sudau über Boby Lapointe im Mai wird über einen Sänger handeln, der in Deutschland eher unbekannt, in Frankreich aber sehr geschätzt wird.
Bekannt ist er vor allem für seine Wortspiele, Kalauer und Schüttelreime, stellt der französische
Wikipedia-Eintrag über Boby Lapointe fest. Wahrscheinlich der größte Humorist – ohne dabei niveaulos zu sein – unter den Chansonniers, entfaltet sich sein Talent auf Grundlage meist einfacher Situationen und Texte. Eher eine Randerscheinung zu Lebzeiten, erlebte Lapointe später zwei fulminante Auferstehungen, die ihn in den Olymp der bekannten Sänger Frankreichs brachte – und seine Texte in französische Schulen, wo man seine Wort-Akrobatik bei der Sprach-Analyse schätzt. Die Texte von Boby Lapointe sind teils relativ einfach. Alle Teilnehmer bekommen die Originaltexte und für diesen Abend von allen Liedern entstandene Übersetzungen ausgedruckt zum Lesen und Mitnehmen. Französische Sprachkenntnisse sind vorteilhaft, aber nicht nötig, um die Lieder zu genießen. Wer allein Lust auf die Musikalität der Sprache hat, ist hochwillkommen – und bringt idealerweise jede Menge Neugier auf witzige Kompositionen mit ! Die Lieder werden erläutert.
Sonderveranstaltungen
Über die anderen Sonderveranstaltungen im April und Mai sind Sie bereits informiert worden. Trotzdem hier noch ein Hinweis zur Fahrt nach Düsseldorf und Zons: Sollten Sie keinen Platz bekommen haben, dann melden Sie sich einfach bei Frau Streit und lassen Sie sich auf die Warteliste setzen. Es werden immer wieder Plätze frei.
Wichtig ist noch das Datum der Fahrt zum Kloster Bentlage, die die Literarische Gesellschaft organisiert. Anders als im Flyer angegeben, findet die Fahrt am 30. Mai 2026 statt! Auch hierzu haben Sie das Programm in einer Mail bereits erhalten.
Cuisine française
Im Juni machen wir im Rahmen der „Cuisine française machen wir einen kulinarischen Ausflug in die Bretagne. So vielfältig wie die Bretagne – aufgeteilt in „das Land am Meer = Armor“ und in „das Land mit Wald = Argoat“ – sind auch ihre Rezepte. Wir werden gemeinsam Typisches mit Fisch, aber auch mit Fleisch kochen, und natürlich dürfen auch die salzigen Crêpes, die lecker gefüllten Galettes aus Buchweizenmehl, nicht fehlen. Ein klassisches Dessert wird den Gaumen ebenso erfreuen wie bretonischer Cidre und ein Gläschen Calvados.
Also „DEBRIT ERVAT – BON APPÉTIT“!
Wenn Sie an dieser Cuisine-Veranstaltung teilnehmen möchten, können Sie sich ab jetzt bereits
anmelden.
Anmeldeschluss: 27. Mai 2026
Der Anmeldemodus: eine Mitteilung per Mail unter Angabe des Namens, der Adresse, der Mailadresse und des Geburtsjahres und Geburtsmonats und die Überweisung des Geldbetrags bis zum 27. Mai 2026
auf das Konto der DFG Bielefeld:
Deutsch-Französische Gesellschaft Bielefeld e.V.
IBAN: DE46 4805 0161 0015 3010 13
Der Anmeldeschluss ist der 27. Mai 2026
Table ronde
Die Themen bei der Table ronde am 29.04.2026 werden Ihnen noch bekanntgegeben. Die politische Situation in Frankreich und die geopolitische Lage entwickeln sich im Moment so rasant, dass sicherlich aktuelle Themen von Herrn Houdus kurzfristig aufgenommen werden. Spannend sind die Themen allemal.
Les rencontres du jeudi
Die Rencontres du jeudi (30.04. und 28.05. 2025) erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Seien Sie also herzlich willkommen.
Filme in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln:
L’étranger – Der Fremde am 27.04.2026
Alger, 1938. Meursault (Benjamin Voisin), un jeune homme d’une trentaine d’années, modeste employé, enterre sa mère sans manifester la moindre émotion. Le lendemain, il entame une liaison avec Marie (Rebecca Marder), une collègue de bureau. Puis il reprend sa vie de tous les jours. Mais son voisin, Raymond Sintès vient perturber son quotidien en l’entraînant dans des histoires louches jusqu’à un drame sur une plage, sous un soleil de plomb. Le réalisateur François Ozon a osé et réussi son pari d’adapter en noir et blanc un des chefs d’œuvre de la littérature française, le roman l’Etranger d’Albert Camus. Benjamin Voisin irradie l’écran, et Ozon fait de L’Étranger un miracle de cinéma, traversé par une grande sensualité.
Algier im Jahr 1938: Mersault (Benjamin Voisin), ist ein junger Mann in den Dreißigern. Er zeigt keine Gefühle, als er seine Mutter beerdigt. Kurz darauf beginnt er eine Affäre mit seiner Arbeitskollegin Marie (Rebecca Marder), und kehrt in sein alltägliches Leben zurück. Sein Nachbar Raymond Sintès zieht ihn jedoch in eine undurchsichtige Angelegenheit hinein. An einem sonnigen Tag am Strand mündet diese in einen tragischen Vorfall. Der französische Regisseur François Ozon hat es gewagt und es ist ihm gelungen, einen der bekanntesten Romane der französischen Literatur, l’Etranger (der Fremde) von Albert Camus, zu adaptieren.
La brigade – Die Küchenbrigade am 25.05.2026
Numéro deux d’une cheffe médiatique qui ne s’affaire pas beaucoup en cuisine, Cathy Marie veut s’en affranchir en créant son propre restaurant. Après avoir démissionné sur un coup de tête, elle doit retrouver un poste. Malgré son talent, son intransigeance lui a fermé quelques portes. Lorsque, sur un malentendu, elle est recrutée comme cantinière dans un centre d’accueil pour mineurs isolés, elle ne peut reculer. Pour mettre en conformité son exigence professionnelle avec le nombre de repas à assurer seule, elle n’a qu’une solution : faire travailler avec elle en cuisine des jeunes migrants. Avec, au préalable, une obligation : les former à la cuisine. Audrey Lamy dans le rôle de Cathy Marie brille dans la nouvelle comédie sociale feel-good du réalisateur Louis-Julien Petit.
Cathy schmeißt ihre Stelle als Sous-Cheffe einer publicitysüchtigen Starköchin hin. Anschließend findet die Gourmetköchin keinen anderen Job als den einer Kantinenköchin in einem Heim für minderjährige Flüchtlinge. Fraß duldet sie nicht – und dieser Imperativ wirkt so ansteckend, dass sie die Jungs in ihren Bann und ihre Küche zieht. Nach dem Vorbild einer Fußballmannschaft formt sie die Jungs zu ihrer Küchenbrigade. Audrey Lamy glänzt in dieser feel-good Komödie von Louis-Julien Petit.
Die Jahreshauptversammlung am 12.03.2026 war recht gut besucht. Dort haben wir einige neue
Mitglieder vorstellen können. Bienvenus à toutes et tous.
Es mussten laut Satzung der Vorstand und der Beirat neu gewählt werden. Frau Matzke wurde als erste Vorsitzende, Herr Reetz als Schatzmeister wiedergewählt. Frau Burzlauer kandidierte aus persönlichen Gründen nicht mehr für den zweiten Vorsitz. Für ihre Arbeit, ihr Engagement und ihre Unterstützung in jeder Hinsicht bedankt sich Frau Matzke sehr herzlich. Frau Burzlauer ist in den Beirat gewählt worden, sodass wir sie weiterhin im Team haben – Ça nous fait un grand plaisir.
Die neue zweite Vorsitzende ist Frau Doris Elebracht. Frau Elebracht war im Beirat und kennt sich mit der DFG bereits bestens aus. Sie hat sich auf der Jahreshauptversammlung den Anwesenden vorgestellt. Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit im Vorstands- und Beiratsteam. Merci et bonne chance et bon courage!
Anhand einer bebilderten Powerpoint-Präsentation haben wir das Jubiläumsjahr Revue passieren lassen. Es gab viele herausragende Veranstaltungen, an die wir gern zurückdenken, aber auch genauso viele großartige regelmäßige Veranstaltungen wie die Table ronde, die Cuisine française, les Rencontres du jeudi und die Filme im Cinéma, die immer wieder schöne Gelegenheiten bieten, ins Gespräch zu kommen, Neues zu erfahren und sich auszutauschen. Allen unseren Akteuren – Fanny Hutinel, Gudrun Streit, Alain Houdus und Beiratsmitgliedern und Unterstützerinnen und Unterstützern danken wir, der Vorstand, für ihre Verbundenheit zur DFG und ihren Einsatz.
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung wurde noch der Film zu dem Projekt Unbegrenzt
miteinander und barrierefrei vernetzt gezeigt, bevor der Abend bei Häppchen, Getränken und
Gesprächen ausklang.
Vortrag-Konzert: Gioachino und Giacomo – eine Komponistenfreundschaft in Paris
Ein besonderes musikalisches Highlight in diesem Jahr!
Herrn Meder von der Rossinigesellschaft war es gelungen, das Konzert in den stimmungsvollen kleinenSaal der Rudolf-Oetker-Halle zu bringen. Frau Dr. Friedrichs von der Meyerbeerstiftung und der erstklassige Pianist Alessandro Marangoni konnten für den Vortrag-Konzert-Abend gewonnen werden. Herr Meder führte durch den Abend.
Rossini und Meyerbeer – was verband die beiden Musiker und Komponisten? Frau Dr. Friedrichs gab dem interessierten Publikum die Antworten.
„Gioachino Rossini (1792-1868) und Giacomo Meyerbeer (1791-1864) waren die erfolgreichsten
Opernkomponisten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, vor allem auch in Paris.
Rossini wie Meyerbeer waren musikalische Brückenbauer, die aus der Synthese italienischer und
französischer Operntradition einen europäisch-kosmopolitischen Opernstil entwickelten, in dem sie den italienischen Belcanto mit der französischen Aufführungspraxis verbanden. Der deutsch-jüdische, in Berlin geborene Meyerbeer brachte noch die deutsche Orchesterkultur, die deutsche Harmonik und Instrumentation in die in Paris entwickelte Grand opéra ein. Beide Opernkomponisten begannen ihre Karriere in Italien, wo Rossini gefeiert und umjubelt über 30 italienische Opern komponierte und 1824 die französische Hauptstadt, die sich in der damaligen Zeit zu einem Knotenpunkt musikalischer Modernität entwickelte, zu seinem Lebensmittelpunkt wählte. Nach drei großen französischen Opern und zwei Opera comique zog sich der erfolgreiche italienische Komponist 1829 von seinem Opernschaffen zurück.
Meyerbeer folgte 1825 Rossini nach Paris und avancierte dort mit vier großen französischen Opern, zu der Rossini die wesentlichen Vorgaben gab, zu dem erfolgreichsten Opernkomponisten der Grand opéra. Paris war nicht nur für die Opernkomponisten mit vier Opernhäusern, einem großen Opernensemble und modernster Bühnentechnik die Stadt der Superlative, sondern auch für die Pianisten, die, wie Heinrich Heine schrieb, “wie Heuschrecken” in die französiche Metropole zogen, um sich vor allem in den Pariser Salons zu messen und zu konkurrieren. Rossinis und Meyerbeers Opern waren so erfolgreich, dass sich viele Pianisten wie Liszt, Thalberg, Kalkbrenner und Chopin mit den äußerst virtuosen Opernbearbeitungen für Klavier feierten. Auch Rossini selbst war ein hervorragender Pianist, der sich intensiv mit dem Klavier auseinandergesetzt hat. In seinen Péchés vieillesse, einer Sammlung von über 100 Klavierstücken, die er für die Pariser Salons komponiert hat, verband er seine virtuosen Charakterstücke mit humorvollen, witzigen und satirischen Elementen.“ (Dr. Friedrichs)
Was sich musikalisch abspielte, konnte das begeisterte Publikum im zweiten Teil erleben. Der Pianist Alessandro Marangoni, ein Spezialist auf dem Gebiet Rossini und Klaviertranskriptionen des 19. Jahrhunderts, wartete mit selten gespielten wunderbaren kompositorischen Darbietungen auf. Er spielte virtuos Stücke von Rossini und Bearbeitungen von Meyerbeer und Rossini von Henri Herz, Jules Massenet und Sigismund Thalberg, die das Publikum in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen ließen.
Besonders mit Marche et reminiscences pour mon dernier voyage und Variations brillantes pour piano- forte seul sur le chœur favori d’’Il crociato’ » zog er das Publikum in seinen Bann. AlessandroMarangoni nahm übrigens als erster in der Geschichte das vollständige Werk Péchés de viellesse von Rossini mit 20 Weltersteinspielungen auf – nicht weniger als 13 CDs – , von denen wir in dem Konzert nur einen winzigen, aber wunderschönen Ausschnitt hören konnten. Ein außergewöhnlicher Abend mit Höhepunkten der klassischen Musik.
Der Eintritt zu diesem kulturellen Genuss war frei; dafür wurden Spenden für die Kunst- und Musikschule Bielefeld gesammelt… und die Bielefelder Kunst- und Musikschule hat einen namhaften Betrag für die Anschaffung des benötigten Vibraphons – ein vielseitiges Metall-Schlaginstrument aus der Familie der Mallet-Instrumente wie ein Xylophon – bekommen.
(Marie-Lu Matzke)
Zum Schluss kommen wir noch einmal auf die Abattoirs in Toulouse zurück. Wer dort in der Nähe seinen Urlaub verbringen möchte, der kann in den Abattoirs de Toulouse (die ehemaligen Schlachthöfe) nicht nur die Skulpturen von Fernand Léger bewundern, sondern auch eine Ausstellung mit Modekreationen von Jean-Charles de Castelbajac, l’imagination au pouvoir. Einen dazu passenden Artikel finden Sie in der neuen ECOUTE.
Und wer nur einen literarisch-virtuellen Ausflug nach Cannes unternehmen möchte, weil die Ferien
einfach zu kurz sind , der kann sich mit dem Commissaire Duval an die Côte d’Azur begeben, um
Verbrechen nachzugehen und viele Hintergründe zu diesen Krimis auf dem Frankreichblog von Christine Cazon Das Cannes von Christine Cazon – Mein Frankreich finden.
Und wer es kulinarisch mag, für den hat Rossini einige Rezepte erfunden bzw. erfinden lassen: den
Fleischklassiker Tournedos Rossini (Rinderfilet mit Foie gras, Trüffel und Madeira-Soße) und den dazu passenden Rossini-Cocktail aus Erdbeerpüree und Prosecco – klassische französische Haute Cuisine mit stilvollem Apéro… Die Erdbeerzeit naht. Bon appétit et santé!
Und aus der Quelle Wikipedia gibt es hier das Rezept – vielleicht geht auch die Variante ohne Gänseleber: Tournedos Rossini sind ein klassisches französisches Rinderfilet-Gericht, bestehend aus gebratenen Filetsteaks, belegt mit gebratener Gänseleber (Foie gras) und gehobelten schwarzen Trüffeln auf Croutons, serviert mit Madeirasauce. Das Gericht wurde vom Pariser Koch Casimir Moisson für den Komponisten Gioachino Rossini nach dessen Wünschen im “Maison dorée” kreiert.
Klassische Zubereitung (Quelle Wikipedia):
Zutaten: Rinderfilet (Tournedos), Gänsestopfleber, schwarzer Trüffel, Weißbrot (für Croutons),
Madeira, Kalbsfond oder Demiglace, Butter.
Vorbereitung: Weißbrotscheiben in Butter goldbraun braten (Croutons).
Fleisch: Die Tournedos würzen und in einer Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten, dann bei
niedrigerer Temperatur bis zum gewünschten Gargrad (meist Medium-rare/saignant) fertig garen.
Garnitur: Gänseleber in Scheiben schneiden und in der Pfanne braten.
Sauce: Bratensatz mit Madeira und Kalbsfond ablöschen, reduzieren und mit Butter montieren.
Anrichten: Das Steak auf den Crouton setzen, mit der Gänseleber und den Trüffelscheiben belegen
und mit der Madeirasauce überziehen.
Et comme l’année dernière, nous vous souhaitons un panier rempli de chocolats et un cœur rempli de joie. Joyeuses Pâques! Und wie im letzten Jahr wünschen wir Ihnen einen Korb voller Schokolade und ein Herz voller Freude. Fröhliche Ostern! Bleiben Sie gesund… et à bientôt!
Cordialement,
gez. Marie-Lu Matzke, Vorsitzende
Doris Elebracht, 2. Vorsitzende
Ulrich Reetz, Schatzmeister